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Benötige ich eine beglaubigte Übersetzung?


© chokniti – stock.adobe.com
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Viele meiner Kundenanrufe beginnen in etwa so: „Ich habe die und diejenige Urkunde und benötige eine sogenannte „beglaubigte Übersetzung“. Bin ich da bei Ihnen richtig?“. Es kommt auch schon einmal vor, dass die Formulierungen der Behörden durchaus verwirrend sind, und man als Einzelperson gar nicht so recht weiß, was man denn nun tatsächlich benötigt. Besonders, da einem manchmal vielleicht gar nicht das Original, sondern nur eine beglaubigte Kopie vorliegt. Für den Fall, dass Sie sich gerade in einer ähnlichen Lage befinden, und nicht so recht wissen, ob Sie eine beglaubigte Übersetzung benötigen, möchte ich an dieser Stelle einen kurzen Erklärungsversuch wagen.

 


Ich fertige beglaubigte Übersetzungen an


Alle Urkunden, also z.B. Geburtsurkunden, Heiratsurkunden etc., aber auch Zeugnisdokumente gelten meines Wissens als amtliche Dokumente, deren Echtheit von großer Wichtigkeit ist und ggf. sogar zu bestätigen ist. Sie tragen Stempel, Dienstsiegel oder ähnliche Merkmale. Wenn nun ein solches Dokument aus dem Ausland stammt und einer deutschen Behörde oder anderen (offiziellen) Stelle vorzulegen ist, wird in den allermeisten Fällen eine beglaubigte Übersetzung gefordert. Manchmal heißt es auch „beeidigte Übersetzung“ oder „offizielle Übersetzung“.

 


wenn möglich das Original für die Übersetzung vorlegen!


Wenn ich eine beglaubigte Übersetzung anfertige, trägt diese immer einen sogenannten Beglaubigungsvermerk, der die Vollständigkeit und Richtigkeit meiner Übersetzung mit Stempel und Unterschrift bestätigt. Außerdem vermerke ich auf der Übersetzung, ob mir das Ausgangstext als Original oder Kopie vorgelegen hat. Ich rate meinen Kunden in jedem Fall dazu, mir das Original vorzulegen. Nach dem Motto: „Je ordentlicher, desto besser“. Es kann jedoch auch vorkommen, dass das Original nicht vorliegt. Dann wird es sich entweder um eine beglaubigte Kopie handeln, welche in Ihrer Glaubwürdigkeit auch sehr hoch angesiedelt ist, oder um eine einfache Kopie. Es kommt dabei dann meiner Ansicht nach auf die Ermessenspielräume der Behörden bzw. die geltenden Regularien an. Manchmal reicht die Übersetzung der Kopie aus, manchmal wird eine solche nicht anerkannt. Eine beglaubigte Kopie erkennen Sie in der Regel an einem entsprechenden Vermerk mit Stempel und Unterschrift.

 


Urkunden und Zeugnisdokumente sollten Sie als beglaubigte Übersetzung einreichen


Für Urkunden und Zeugnisdokumente rate ich in jedem Fall zu einer beglaubigten Übersetzung. Am besten unter Vorlage des Originals oder einer beglaubigten Kopie.

© beinluck – stock.adobe.com
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Übrigens, wenn Sie mir vorab per Email einen Scan der Urkunde zukommen lassen, kann ich Ihnen ein unverbindliches Angebot unterbreiten und bei Auftragsvergabe auch gleich mit der Übersetzung beginnen. Das spart Zeit, denn manchmal drückt die Zeit. Das Original bzw. die beglaubigte Kopie müssen Sie mir lediglich vor bzw. bei Übergabe der Übersetzung vorlegen. Denken Sie jedoch bitte daran, alle Seiten, auf denen sich Text oder Stempel befinden, mitzuscannen. Da ich unter anderem die „Vollständigkeit“ bescheinige, muss die Übersetzung auch in jedem Fall vollständig sein. Auch wenn der Text vom Inhalt her vielleicht nicht wirklich maßgeblich ist, darf ich ihn in der Übersetzung nicht unterschlagen.

Sprechen Sie mich gerne an,

dann können wir Ihre individuelle Situation besprechen.

 

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